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Thüringens Süden steigt wieder in der Gästegunst

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IHK lädt zum Branchentag des Gastgewerbes ein

Suhl. 2017 war ein gutes Jahr für die Südthüringer Beherbergungsbetriebe. Gerade veröffentlichte Daten der amtlichen Statistik zeigen mehr Gästeankünfte als in den vergangenen 16 Jahren. Allerdings geht die durchschnittliche Aufenthaltsdauer weiter zurück. Die bleibende Herausforderung ist die Vermarktung der vielschichtigen Kulturlandschaft des Thüringer Waldes und der angrenzenden Gebiete zwischen Werra und Wipfra.

Wie dies gelingen kann, erarbeiten Experten gemeinsam mit Branchenvertretern des Gastgewerbes am Montag, dem 5. März 2018 im Haus der Wirtschaft der Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) in Suhl. Im Fokus stehen dabei Konzepte für touristische Angebote und deren gemeinschaftliche Vermarktung im Sinne der Tourismusstrategie „Thüringer Wald“.

In 2017 gab es 700.000 Gästeankünfte in Südthüringer Beherbergungsbetrieben mit 10 und mehr Betten. Diese Zahl wurde zuletzt im Jahr 2001 übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Ankünfte um 5 Prozent. Überdurchschnittlich stark gewannen die Beherbergungsbetriebe im Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit einer Steigerung um 8 Prozent dazu. In ganz Thüringen wurde ein Zuwachs um 3 Prozent erzielt, die Zahl der Gästeankünfte in Deutschland nahm um 4 Prozent zu.

„Der Thüringer Wald nimmt sich gern als Wintersportregion wahr. Die Statistik zeigt jedoch, dass das Wachstum der Ankünfte im zweiten und dritten Quartal stattgefunden hat. Im zweiten Quartal 2017 gab es 9 Prozent mehr Ankünfte als im Jahr zuvor, im dritten Quartal waren es 7 Prozent. Lediglich im Ilm-Kreis gab es deutliche Zugewinne im ersten Quartal. Der allgemeine Trend zum Deutschland-Tourismus hat sich damit zuletzt vor allem in zusätzlichen Wandergästen und Städteurlaubern geäußert. Die Wintersaison war hingegen nicht überragend – wie so oft in den letzten Jahren“, erläutert Jan Scheftlein, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK.

Bei den Übernachtungen konnte der Negativrekord aus 2016 zwar geheilt werden. Allerdings sind 1.836.000 Übernachtungen in 2017 kein großer Erfolg. Die Gäste präferieren von Jahr zu Jahr kürzere Aufenthalte. In 2017 betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 2,6 Tage, vor zehn Jahren waren es noch drei volle Tage. Mit 3,9 Tagen bleiben die Gäste im Landkreis Hildburghausen am längsten. Besonders kurz ist die Verweildauer mit 2,3 Tagen im Ilm-Kreis und im Landkreis-Schmalkalden-Meiningen. In Thüringen und Deutschland insgesamt betrug die Aufenthaltsdauer 2,5 Tage.

„Der Trend zur kurzen Auszeit ist ein deutschlandweites Phänomen. Aber wir wollen mehr davon abbekommen. Die Bettenauslastung betrug zuletzt gerade einmal 32 Prozent, während in ländlich geprägten Flächenländern wie Bayern, Brandenburg, NRW und Sachsen Werte über 40 Prozent realisiert wurden. Wir setzen daher große Hoffnungen in die Projekte zur Steigerung der Beherbergungsqualität im Thüringer Wald, mit denen wir Gäste erreichen, für die die Kombination aus Wald, städtischer Kultur und angenehmer Übernachtung ein besonderes Wellness-Erlebnis bildet“, so Scheftlein.

Quelle: IHK Südthüringen

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