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Digitalisierung revolutioniert Thüringer Wirtschaft

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Suhl. Aus Sicht der Unternehmen bietet die zunehmende Digitalisierung Chancen durch neue Geschäftsmodelle. Zugleich eröffnet sie für viele Unternehmen einen erheblichen Investitionsbedarf und erhöht Risiken. Die Unternehmen erwarten, dass zügig eine leistungsfähige flächendeckende Breitbandinfrastruktur geschaffen wird. Sie benötigen verbindliche Informationen über gesetzliche Sicherheits- und Datenschutzanforderungen und gezielte Angebote zur Weiterbildung von Mitarbeitern. Dies sind die wichtigsten Thüringer Ergebnisse des Unternehmensbarometers Digitalisierung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), das kürzlich veröffentlicht wurde.

Die meisten Thüringer Unternehmen sind bereits erheblich im Bereich der Digitalisierung fortgeschritten. Die hieraus resultierenden Veränderungen im Geschäftsablauf sind häufig Anforderungen im Rahmen der Wertschöpfungskette oder der Branchenentwicklung geschuldet. Trotzdem erwarten 52 Prozent der Unternehmen auch Chancen durch neue Geschäftsmodelle. 35 Prozent gehen von Umsatzsteigerungen aus.

Zugleich müssen sich die Unternehmen an die sich verändernden Marktbedingungen anpassen. Daher erhöht sich für 86 Prozent der Investitionsbedarf und 87 Prozent müssen ihre Mitarbeiter durch Weiterbildungsmaßnahmen für neue Anforderungen fit machen. Das digitale Zeitalter ist somit auch mit erheblichen Kosten verbunden, soll die Thüringer Wirtschaft weiterhin vorne mitspielen. Außerdem berichten 72 Prozent der Unternehmen von zunehmenden Sicherheitsrisiken, 64 Prozent erkennen rechtliche Unsicherheiten, 62 Prozent Probleme durch fehlende Standards.

„Durch die Digitalisierung werden die Geschäftsprozesse in Thüringer Unternehmen grundlegend verändert. Diese technische Revolution steht und fällt jedoch mit einem leistungsfähigen Breitbandnetz in Thüringen. Diese Forderung stellen knapp 90 Prozent der Unternehmen auf. Für die Thüringer Kommunen und Gebietskörperschaften kommt es nun darauf an, die zugesagten Fördermittel zum 50 Mbit/s-Ausbau schnellstens in Tiefbauleistungen zu investieren. Eile ist dringend geboten, um den aktuellen Mindestbedarfen noch gerecht zu werden.“, erklärt Dr. Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK).

Bereits Anfang des Jahres hatten die Thüringer IHKs Umfrageergebnisse zum Bedarf der Thüringer Wirtschaft veröffentlicht. Danach benötigen 76 Prozent der Unternehmen bis 2022 eine Versorgung mit mehr als 50 Mbit/s. Darunter sind knapp 30 Prozent, die Bandbreiten im Bereich von 500 Mbit/s und mehr benötigen.

Angesichts der technischen Umwälzungen sind die kleinen und mittleren Unternehmen Thüringens auf die Unterstützung der Politik sowie gute Weiterbildungsangebote angewiesen. Begehrt sind insbesondere Informationen über die gesetzlichen Sicherheits- und Datenschutzanforderungen, die 69 Prozent der Unternehmen einfordern. Außerdem benötigen 53 Prozent Unterstützung im Rahmen der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Gefragt sind außerdem Angebote zum Umgang mit IT-Sicherheitsvorfällen und Informationen über die Nutzung von Clouds und deren Risiken.

Quelle Text: IHK Südthüringen
Foto: Norbert Seidel

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