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Wird das Hennebergische Museum nun wieder fränkischer?

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Fränkischer Bund wünscht sich Bekenntnis zur fränkischen Kultur

Frankenblick/Kloster Veßra. Das ehemalige Kloster Veßra wurde, eigentlich im Bistum Würzburg gelegen, vom Hochstift Bamberg gegründet und war lange Zeit das kirchliche Zentrum des Henneberger Landes gewesen. Die Klosterkirche fungierte weiterhin für viele Jahrhunderte als Grablege der fränkischen Grafen von Henneberg. Heute finden sich im Hennebergischen Museum Dauerausstellungen zur Regionalgeschichte und zum fränkischen Fachwerkbau. Die Freilichtausstellung der Fachwerkhäuser zeigt (bis auf das Haus „Witzelroda“, Anm. d. Red.) fast ausschließlich fränkisches Fachwerk. Es gibt, zu Festivitäten im Hennebergischen Museum genutzt, eine Kommunalbrauerei und ein Kommunalbackhaus, beides auf fränkischem Recht beruhendes fränkisches Brauchtum.

Dazu erklärt Martin Truckenbrodt, Sprecher der Regionalgruppe Itzgrund-Henneberg und 3. Vorsitzender des Vereins Fränkischer Bund e.V.: „Wir würden uns sehr freuen, wenn die neue Direktorin des Hennebergischen Museums auch den Blick nach Süden werfen würde. Wir würden uns sehr freuen, wenn sie auch die Zusammenarbeit mit den Freilichtmuseen in Fladungen, Bad Windsheim, Kleinlosnitz und Wackershofen suchen würde. Denn de facto ist das Hennebergische Museum auf Grund seiner Inhalte das fränkische Freilichtmuseum des Freistaats Thüringen. Wir würden es ehr begrüßen, wenn man diese Bezeichnung zukünftig als Untertitel verwenden würde. Im 30. Jahre der Deutschen Einheit sollte das doch möglich sein.“

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Das Hennebergische Museum, das auch mal Hennebergisch-Fränkisches Museum hieß, befindet sich seit einigen Jahren im Besitz des Freistaats Thüringen und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Träger ist der Hennebergisch-Fränkische Geschichtsverein, welcher sowohl im heutigen Südthüringen als auch im heutigen Unterfranken präsent und aktiv ist.

Text: Fränkischer Bund, Martin Truckenbrodt; Archivfoto: Thomas Dreger

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