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Zurück zu den Wurzeln

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Mainzer Band „Grundfunk“ kommt mit Suhler Frontmann

Suhl (red). „Gebt mir ein Prost auf’s Relé!“ – So hieß es im Jahr 2005 in der „Hymne“ der Kreativspezialisten auf den legendären Club in Zella-Mehlis. Mit dabei war damals auch der gebürtige Suhler Nils Zeizinger, alias Arro G.2, der nun 12 Jahre später erstmals mit seiner Mainzer Band in der Heimat auftritt. Die 11-köpfige Kombo „Grundfunk“ spielt beim StraßenTheater Festival am 2. September, 19:15 Uhr, im Steinweg vor der Kreuzkirche.

„Wir freuen uns wahnsinnig auf den Gig in Suhl und vor allem für mich ist es natürlich etwas ganz Besonderes“, so Zeizinger. Nachdem er 1998 als Texter und Rapper startete, fand er in Janko Luhn und DJ Frank Anschütz, den Kreativspezialisten aus Zella-Mehlis, schnell Mitstreiter für seine Interpretation von deutschem Sprechgesang. Es folgten viele Auftritte in Südthüringen, einige CD-Veröffentlichungen sowie das aufwendig produzierte Video zum Clubhit „Hymne“, in welchem damals unzählige Relé-Mitarbeiter und -Gäste als Komparsen mitwirkten. „Das war eine schöne Zeit“, erinnert sich Zeizinger. „Wir wollten dem Club und der ganzen Region ein kleines musikalisches Denkmal setzen.“

Mit der Aufnahme seines Studiums in Mainz endete die Zusammenarbeit mit dem KS-Duo. In der Studentenstadt am Rhein dauerte es allerdings nicht lange, bis das nächste musikalische Projekt gefunden war. 2012 wurde „Grundfunk“ geboren – eine Band, die deutsche Texte mit einem bunten Soundmix von Hip Hop, Soul, Rock und Pop kombiniert. Gründer und bis heute Kern der Band sind neben Nils Zeizinger der Rapper und Trompeter Kai-Felix Jochens (alias KFJ) sowie Produzent und Gitarrist Simon Engelhardt (Si-MoN). Live werden sie jedoch von 8 weiteren „Funkern“ unterstützt. „Für Hip Hop-Verhältnisse treten wir quasi mit Big Band auf. Wir haben zwar wie früher auch immer noch einen DJ dabei, aber hinzu kommen Schlagzeug, Bass, Gitarren, Bläser und Gesang.“ Doch nicht nur die Band ist seit den Anfängen deutlich größer geworden, auch der Sound sei ausgereifter und die Texte besser, so Zeizinger. „Natürlich entwickelt man sich weiter und wir freuen uns darauf, zusammen mit ganz Suhl zu beweisen, dass echte handgemachte Musik nicht totzukriegen ist.“ www.grundfunk-musik.com

Beitragsbild: Nils Zeizinger (3. v.l.) mit Grundfunk auf der Bühne
Quelle: Grundfunk

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