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ThüringenForst meldet Rekord-Waldbrandfläche

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Mit über 22 Hektar Waldbrandfläche wurde 2022 das größte Schadausmaß seit 1993 erreicht. Waldbrandgefahrenstufen haben sich als sicheres Prognosesystem bewährt

Die vorläufige Waldbrandbilanz der ThüringenForst-AöR zählt in diesem Jahr 69 Waldbrände auf insgesamt 22,04 Hektar (2021: 10 Waldbrände auf 1,73 Hektar). Diese Fläche entspricht etwa 31 Fußballfeldern. Nach dem Trockenjahr 2003 mit 90 Waldbränden sind dies die mit Abstand meisten Brände seit der statistischen Ersterfassung 1993. Mit über 22 Hektar wurde ein neuer Rekordwert erreicht, ähnlich große Brandereignisse gab es nur 2019 (21 Hektar) und 2004 (18 Hektar).

Rund 60 % aller Brände waren Klein- und Kleinstbrände mit unter 0,1 Hektar Fläche. Der größte Waldbrand des Jahres ereignete sich im Forstamt Saalfeld-Rudolstadt Anfang August auf sieben Hektar. Ursächlich war ein Feldbrand, der auf den angrenzenden Wald übergriff. 93 % aller Waldbrände ereigneten sich in den Monaten Juni bis August. 90 % der Waldbrände geschahen bei mittlerer und hoher Waldbrandgefahr (Stufe 3 und 4).

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„Dies zeigt eindrucksvoll, dass das Prognosesystem der Waldbrandgefahrenstufen auf Grundlage meteorologischer wie forstlich-phänologischer Daten sehr gut funktioniert“, erläutert Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Gleichwohl zeige die Bilanz, „das Maßnahmen der Waldbrandprävention wie auch der Waldbrandbekämpfung weiter im Fokus von Waldbesitzenden und Feuerwehren stehen müssen“, so Gebhardt abschließend. In Deutschland haben nur 2,3 % aller Waldbrände natürliche Ursachen wie Blitzschlag.

Text: Horst Sproßmann; Foto: ThüringenForst

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