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Von früher erzählen: Flucht oder Rückkehr

Veröffentlicht von

Rudolf Grollmisch mit Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit

Hildburghausen. Die Veranstaltungsreihe der Stadt- und Kreisbibliothek im Bürgersaal hält in diesem Jahr zahlreiche authentische Veranstaltungen bereit. Nach den beiden Vorträgen von Dr. Anke Richter zum 30jährigen Wendejubiläum über die Enteignung der Hoteliers im Oberhof der 50er Jahre und über die friedliche Revolution 1989/90 soll im Monat März ein Zeitzeuge aus dem nationalsozialistischen Deutschland, dem Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit zu Wort kommen. „Von früher erzählen“ sollte wieder viel öfter auf der Tagesordnung stehen.

Rudolf Grollmisch widmet sich dieser wichtigen Tätigkeit und lässt andere an seinen Erinnerungen teilhaben. Er schreibt über seine Lesung:

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„Rudolf Grollmisch erzählt aus seiner Kindheit 1936 bis 1950 und beschreibt in vielen Episoden das Leben in einem kleinen Dorf in Polen und in der Stadt Radom, die Evakuierung 1944 vor der nahenden Front, das Leben im Lager, die erfolglose Flucht Anfang des Jahres 1945 vor der ihnen folgenden Ostfront, den Einmarsch der Roten Armee, die Inbesitznahme Pommerns durch die Polen und die möglichen Folgen für die Familie. Der Mutter bleibt nur eine Alternative, Flucht nach Deutschland oder Rückkehr in ein Nachkriegspolen. Die Mutter entscheidet sich für die Flucht. Die Flucht in das Nachkriegsdeutschland gelingt. Über mehrere Stationen gelangt die Familie nach Thüringen. Der Autor erinnert sich an die Alltäglichkeiten im Leben eines Kindes, die nicht immer einfachen Beziehungen zwischen Deutschen und Polen, die Ängste 1938/39, den Krieg 1939, den Umzug in die Stadt, die Freundschaften, die Streiche, die Familie, die Auflösung des Ghettos, die Evakuierung, das Lagerleben in Köslin, die Flucht vor den einmarschierenden Truppen der Roten Armee, das Leben im Pommern 1945 und 1946. Die Evakuierung und die Flucht über fast zweitausend Kilometer enden in Herrenbreitungen, einem kleinen Dorf in Thüringen. Hier wagt die Mutter einen Neuanfang mit all den Widrigkeiten der Nachkriegszeit, der ohne das Mitgefühl der Menschen im Dorf nicht gelungen wäre.

Das Buch endet nachdenklich mit Fragen eines Vierzehnjährigen an die Vergangenheit und die Zukunft. Er versucht das Gesehene, Erlebte, Gehörte und Geschehene zu ordnen und zu verstehen.“

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Am Donnerstag, dem 12. März 2020, sind alle interessierten Gäste um 19.30 Uhr in das historische Rathaus Hildburghausen eingeladen. Der Eintritt beträgt 3,00 €.

Text: Dorothea Almeritter; Foto: Veranstalter

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