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Hauptmann zur Organspende: Widerspruchslösung rettet Leben

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Berlin. „Alle acht Stunden stirbt in Deutschland ein Patient, der vergeblich auf ein lebenswichtiges Spenderorgan wartet“, so der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann.

Hauptmann bezieht dabei Stellung zur sogenannten „Widerspruchslösung“ die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und einer fraktionsübergreifenden Gruppe im Bundestag vorgestellt wurde. Bisher sah das Modell vor, dass man einen kleinen Ausweis mit sich führen muss, um im Falle eines tödlichen Unfalls Organspender zu werden. Der neue Ansatz hingegen sieht vor, dass jede Person automatisch zum Spender wird, es sei denn, sie hat zu Lebzeiten widersprochen.

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„Alles beim Alten zu lassen und lediglich mehr über Organspende aufzuklären reicht nicht aus, um den mittlerweile fast 10.000 Patienten zu helfen, die auf ein lebenswichtiges Organ warten“, kommentiert Hauptmann seine Entscheidung, Jens Spahn bei seinem Vorhaben zu unterstützen.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion des klinischen Ethikkomitees des SRH-Klinikums in Suhl am Abend des 22. Mai des vergangenen Jahres warb er bereits vor Ort in seinem Wahlkreis für die Widerspruchslösung.

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Hauptmann untermauert seine Position wie folgt: „Ein Blick in die Bilanz der letzten Jahre zeigt, dass mehr Kampagnen und Aufklärung nicht zu mehr Spendern führen. Das Gegenteil ist sogar der Fall, die Anzahl der Spender ist gesunken. Mit der Widerspruchslösung wird niemand gegen seinen Willen gezwungen, Spender zu werden. Im Gegenteil: jeder muss sich mit der Thematik auseinandersetzten und dann eine Entscheidung treffen“.

„Entscheidet man sich dagegen, so wird man auch kein Organspender“, fügt Hauptmann hinzu.

Tatsächlich findet die von Hauptmann unterstütze Verfahrensweise bereits in zahlreichen europäischen Ländern Anwendung – mit Erfolg. Viele europäische Nachbarn verzeichnen deutlich höhere Transplantationszahlen. Mit ca. 11,2 Organspenden auf eine Million Einwohner ist Deutschland eines der Schlusslichter im internationalen Vergleich.

„Natürlich ist es eine persönliche, ethische Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Für mich jedoch wiegt das Recht auf Leben und Gesundheit mehr, als das Recht, dieser Frage aus dem Weg zu gehen. Die Widerspruchslösung rettet Leben“ – so Hauptmann abschließend.

Text/Foto: WKB Mark Hauptmann

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