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Hilfsprojekt in Afrika erhält eine weitere Spende aus Südthüringen

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Auch in diesem Jahr hat die HÖRGERÄTE MÖCKEL GmbH bei ihrem sozialen Engagement wieder weit über den regionalen Tellerrand hinausgeschaut und ihr Herzensprojekt in Afrika finanziell unterstützt.

Für die „Lebensschule Rehoboth“ in Namibia leistete das in Meiningen ansässige Familienunternehmen im August 2021 eine Spende in Höhe von 3.000 Euro. Mit dem gleichen Betrag hatte der renommierte Fachbetrieb für Audiologie und Hörakustik der Einrichtung bereits 2017, 2019 und 2020 finanzielle Hilfe zuteilwerden lassen. In der „Lebensschule Rehoboth“ werden 30 Kinder mit geistiger, körperlicher oder seelischer Behinderung oder auch mit Traumatisierung fachgerecht und liebevoll betreut.

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Die 90 Kilometer südlich der Hauptstadt Windhoek gelegene Einrichtung wird privat geführt und vom Verein „Lebensschule Rehoboth-Namibia“ e.V. unterstützt. Das Leistungsspektrum der Schule reicht von der Diagnostik und dem gesundheitlichen Check-up der Kinder über die Erarbeitung von Therapieplänen und die Durchführung von Workshops zu den einzelnen Krankheitsbildern bis hin zu Hausbesuchen bei den Eltern. Jeder Tag hält für die Kinder natürlich auch vielfältigste Spielangebote bereit.

Momentaufnahme vom unvergesslichen Besuch in Namibia im März 2019: Angela Möckel hat die Kinder der „Lebensschule Rehoboth“ fest ins Herz geschlossen.

Schon bei der ersten Spende im Jahr 2017 stand für Peter Möckel fest, dass das Engagement des Unternehmens für dieses wertvolle Hilfsprojekt keine einmalige Sache bleibt. „Von Beginn an war es unser Anliegen, diese wichtige Einrichtung nachhaltig zu unterstützen und vielfältig zu begleiten“, sagt der Geschäftsführer. Und ergänzt: „Das, was dort geleistet wird, ist gelebte Nächstenliebe und hat unsere Hochachtung. Und wir können sicher sein, dass jeder Euro, den wir spenden, auch wirklich dort ankommt.“

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Das Hilfsprojekt hat auch schon direkt vor Ort eine persönliche Wertschätzung durch das Familienunternehmen erfahren. Im März 2019 weilten Seniorchef Karl-Heinz Möckel und seine Frau Angela in Rehoboth, um einen Eindruck davon zu gewinnen, was in der Einrichtung täglich geleistet wird. Außerdem hatten sie viele Sachspenden im Gepäck.

Der Kontakt zur „Lebensschule Rehoboth“ war über Dr. Alexandra Groh aus Meiningen zustande gekommen. Frau Dr. Groh, deren Fachgebiet die Rehabilitationspädagogik mit Schwerpunkt Behindertenpädagogik ist, unterstützt die Schule seit vielen Jahren und weilte schon mehrfach vor Ort, um allein oder mit Vereinsmitgliedern dort zu helfen.

Seit März 2020 sind diese Reisen nach Namibia coronabedingt nicht möglich gewesen. Der Kontakt zur Lebensschule wird aber natürlich weiter gehalten. Per Videotelefonie und WhatsApp bringt sich Dr. Alexandra Groh stetig auf den neuesten Stand. So hat sie erfahren, dass die Schule coronabedingt nur für kurze Zeit schließen musste. Es gab in der Corona-Hochphase ein Wechsel­modell, das sich bewährt habe. Die Lebensmittelversorgung in den Townships, wo die Kinder wohnen, sei aktuell indes sehr schwierig. Deshalb nahmen die an der Schule tätigen Workers schon mehrfach den Weg nach Windhoek auf sich, um von dort Lebensmittel zu „ihren“ Kindern zu bringen.

Die regelmäßigen Spenden von HÖRGERÄTE MÖCKEL tragen maßgeblich zur Langfristplanung an der Lebensschule bei. Die Mittel fließen sowohl in die anfallenden Alltags-, Fahrt- und Nebenkosten (Hin- und Rückfahrt der Kinder, Essenszubereitung, Schul- und Therapiematerial), als auch in bauliche Projekte, z. B. für die Sicherheit. Die Workers bekommen Dank der Hilfen eine Aufwandsentschädigung, was auch eine Kontinuität beim Personal gewährleisten soll.

Die Spendenübergabe war für Dr. Alexandra Groh (re.) vom Verein „Lebensschule Rehoboth-Namibia“ e.V. und Anja Heller vom Bereich Verwaltung der HÖRGERÄTE MÖCKEL GmbH ein freudiger und bewegender Augenblick zugleich.

Die Akteure aus Meiningen werden auch weiter am Ball bleiben, denn sie wissen von den Träumen, mit deren Erfüllung die Angebote an der Schule noch bereichert werden könnten. Dazu gehören höhenverstellbare Therapieliegen, mit denen sich die Schule ausstatten möchte. Außerdem wird dort darüber nachgedacht, für Vollwaisen Übernachtungsmöglichkeiten zu schaffen. Ein weiterer Wunsch besteht darin, den Workern bei einem Aufenthalt in Deutschland die Teilnahme an Seminaren z. B. für Musiktherapie oder Lichttherapie zu ermöglichen – mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe.

Text: S. Seidel; Fotos: Hörgeräte Möckel

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