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Das 26. Schmiedefest lockt zum Besuch

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Dort, wo die ältesten Brettfallhämmer Deutschlands zu bestaunen sind, wird dieses Jahr wieder ein Schmiedefest gefeiert.

Ort des Geschehens ist natürlich das Technische Museum Gesenkschmiede in Zella-Mehlis. Als Termin für das Schmiedefest können sich Einheimische und Gäste der Stadt den 20. August im Kalender vormerken. An diesem Samstag erwartet die Besucher von 13 bis 18 Uhr ein buntes Programm für die ganze Familie. Erfahrene „Metaller“ bedienen an diesem Tag die Maschinen, Schmiedekünstler und „Feuerbezwinger“ aus nah und fern arbeiten an den Schmiedefeuern, um gemeinsam das Technische Museum Gesenkschmiede zum Glühen zu bringen.

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Und dies wird auch geboten:

  • Museumsrallye für die Kinder
  • Spiele und Bastelangebote für die Kinder
  • Die Frauen des Fördervereins bieten einen Flohmarkt an.
  • Livemusik
  • Die Kneippanlage kann genutzt werden.
  • Kulinarische Versorgung der Gäste durch den Förderverein mit Getränken, Kaffee, Kuchen, Bratwürsten und der legendären „Schmiedesuppe“

Unbedingt einen Besuch wert ist auch die Sonderausstellung zur Industriegeschichte von Zella-Mehlis mit der spannenden Film-Dokumentation „Zella-Mehlis – Historisch gewachsene Wirtschaftskraft“.

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Veranstaltet wird das Schmiedefest von der Stadt Zella-Mehlis – mit tatkräftiger Unterstützung durch den Förderverein des Technischen Museums Gesenkschmiede.

An diesem Tag ist der Eintritt frei!

Die Geschichte des Areals

Ursprünglich als Sägewerk um 1830 erbaut und mit zwei Wasserrädern ausgestattet, wurde das Gebäude von einer ab 1842 in der Stadt ansässigen Schmiedefirma übernommen und 1918 zur Gesenkschmiede umgebaut. Als solche war sie bis 1985 in Betrieb und wurde 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Heute ist die ehemalige Gesenkschmiede ein Technisches Denkmal und zugleich ein städtisches Museum.

Der rührige Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, traditionelles Handwerk zu bewahren und zu vermitteln. So können die Gäste hier die ältesten Brettfallhämmer Deutschlands mit über 16 Tonnen Eigengewicht und über 4 Meter Höhe bestaunen und die Produktion von Gesenkschmiedeteilen verfolgen. Auch historische Schmiedeverfahren werden erklärt und die traditionelle Wasserkraftnutzung mit funktionstüchtigem Wasserrad und Turbine gezeigt.

Text: Steffi Seidel; Fotos: Museum Zella-Mehlis

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