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IHK Südthüringen rät zu Augenmaß

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Bisher geringe Auswirkungen des Corona-Virus auf Südthüringer Wirtschaft

Suhl. Die Ausbreitung des Corona-Virus trifft auch Südthüringer Unternehmen, wie eine aktuelle Trendabfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen unter rund 30 Industrie-Unternehmen ergeben hat. Insgesamt schätzen die Unternehmen die Lage sehr unterschiedlich ein. Die Rückmeldungen reichen von verneinten Auswirkungen bis hin zu bereits eingetretenen, auch massiven Folgen. Einige Betriebe sagen vorsorglich Termine ab. Die IHK Südthüringen rät Unternehmen dazu, mit Augenmaß zu handeln.

Das Corona-Virus hat auch die Südthüringer Industrie erreicht und stört die Produktions- und Lieferketten einiger Betriebe. Laut IHK-Informationen kommt es in einigen Industrieunternehmen derzeit zu Lieferengpässen bzw. -verzögerungen von Vorprodukten insbesondere aufgrund von Produktionsstopps in China. Die betroffenen Unternehmen sichern ihre Produktion momentan über

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die vorhandenen Lager- und Sicherheitsbestände ab. Allerdings sind Nachlieferungen von in China produzierten Norm- und DIN-Teilen gefährdet. Sollten die Auswirkungen in den nächsten Monaten anhalten, werden weitere Unterbrechungen der Lieferketten der Unternehmen vorausgesagt.

Weitere Auswirkungen des Corona-Virus für die Südthüringer Wirtschaft sind zum Teil erschwerte Transporte zwischen Asien und Europa, höhere Frachtpreise, Verzögerungen von Lieferterminen und erforderliche Anpassungen der Produktion. Auch Absatzschwierigkeiten in Asien und Probleme mit Zahlungen aus China wurden der IHK Südthüringen gemeldet. Vereinzelt verlagern einige Unternehmen Aufträge und Dienstleistungen in nichtbetroffene Regionen.

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„Die wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus lassen sich derzeit nicht beziffern. Klar ist im Moment nur, dass der Zeitpunkt ungünstig ist, denn die Wirtschaft ist ohnehin geschwächt. Corona setzt der Wirtschaft zusätzlich zu Handelshemmnissen, Zollstreitigkeiten und dem hastigen technologischen Umbruch der Autoindustrie zu. Was das unter dem Strich bedeutet, werden wir erst im zweiten Quartal in Zahlen sehen,“ sagt Tilo Werner, Abteilungsleiter Innovation und Umwelt | International der IHK Südthüringen.

Inzwischen ergreifen Unternehmen auch organisatorische Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter. Meetings mit ausländischen Geschäftspartnern oder Veranstaltungen wurden zum Teil abgesagt und die Reisetätigkeit insgesamt beschränkt.

„Nach unseren Informationen beobachten die Südthüringer Unternehmen die Lage sehr genau und ergreifen situationsbezogen Maßnahmen. Verdachtsfälle sind natürlich erst zunehmen, aber grundsätzlich raten wir dazu, mit Augenmaß zu handeln. Panik hilft jetzt keinem weiter,“ so Werner.

Unter www.suhl.ihk.de hat die IHK Südthüringen für Unternehmen Informationen zum Corona-Virus und Link-Tipps zusammengestellt.

Text: IHK; Archivfoto: Thomas Dreger

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