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Alte Gerichte aus dem Henneberger Land – heute: „Grömpelsuppe“

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Mit diesem Beitrag beginnend wollen wir unseren Lesern einige typische, traditionelle hennebergische Gerichte näher vorstellen

Heute: „Grömpelsuppe“ (in Suhl: „Grömpelsoppe“)

Es gibt kein einheitliches Rezept für eine „Grömpelsuppe“. Bekannt geworden ist das Gericht durch Friedrich Schiller, der während seines Exils im hennebergischen Bauerbach (bei Meiningen) die „Grömpelsuppe“ kennenlernte und fortan zu seiner Lieblingsspeise erklärte. Ihm wurde damals dieser Eintopf auf Grundlage von Wurstbrühe gereicht. Andernorts dient Fleischbrühe als Basis. Im Suhler Raum werden die „Grömpel“ auch in „Melechbrüh“ süß gekocht, mit Milch und Zucker. Allen Gerichten gemein sind die „Grömpel“. Im österreichischen Raum werden sie Nockerln genannt. Diese bestehen aus einem Teig aus Weizenmehl und Ei, ähnlich einem Spätzleteig, der mit einem kleinen Löffel löffelweise zur Brühe gelassen und gekocht wird. Im deutschsprachigen Raum haben Nockerl noch andere Namen: Löffelklöße (mit Backpulver etwas luftiger) im Ostpreußischen oder Knöpfle im Schwäbischen.

Die oben abgebildete „Grömpelsuppe“ haben wir wie folgt gekocht:

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Zutaten (2–3 Personen):

  • Beinscheibe vom Rind
  • Bund/Pack frisches Suppengrün mit Möhre, Sellerie, Lauch und Petersilie
  • gekörnte Brühe (z. B. Knorr Gemüsebrühe)
  • ca. 100 g Weizenmehl
  • 1 Ei Größe L
  • 2–3 EL Saure Sahne aus Obermaßfeld
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Beinscheibe weichkochen. Die Brühe mit der gekörnten Brühe würzen, das kleingeschnittene Suppengrün dazu und weichkochen. Das von der Beinscheibe verwertbare Fleisch kleingezupft dazu. Knochen, Knorpel und Sehnen dem Hund geben! Derweil aus Mehl, Ei (eventuell 1..2 EL Wasser/Milch) und einer Prise Salz einen weichen Teig formen. Diesen 10 Minuten ruhen lassen. Aus dem Teig anschließend mit einem Kaffee- oder Joghurtlöffel kleine rundliche Gebilde – „Grömpel“ – formen und in die kochende Suppe geben. Zirka fünf Minuten kochen, bis alle „Grömpel“ oben schwimmen. Die Suppe vom Herd nehmen, abschmecken, pfeffern, mit Petersilie verschönern und mit der sauren Sahne legieren. Fertig. Guten Appetit!

Foto: RRV

 

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