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„Schnellere Verbindungen zwischen Meiningen und Erfurt“

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Land bestellt verbesserte Angebote im Dieselnetz Süd ab 2018

Erfurt (LR). Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH und die Süd-Thüringen-Bahn haben gemeinsam einen Weg gefunden, den bisher bestellten Stundentakt in Südthüringen beizubehalten und gleichzeitig ab Dezember 2017 zusätzliche direkte Verbindungen zum Thüringer ICE-Knoten in Erfurt zu schaffen. „Das Fahrplanangebot in Südthüringen wird sich in naher Zukunft erheblich verbessern, was auch den Wünschen der Region entspricht.“, sagte am Freitag, 20. Januar 2017, Thüringens Verkehrsministerin Birgit Keller in Berlin. „Wir werden mit neuen Direktverbindungen von Schmalkalden, Ilmenau und Saalfeld nach Erfurt für eine noch bessere Anbindung der gesamten Region an den ICE-Knoten sorgen.“ 

Am 28. Oktober 2015 erhielt die Süd-Thüringen-Bahn den Zuschlag zum Betrieb des Südthüringer Dieselnetzes. Durch die Neufestsetzung der Verteilung der Regionalisierungsmittel durch den Bund war zu befürchten, dass auf den Strecken zwischen Sonneberg und Neuhaus sowie zwischen Wernshausen und Zella-Mehlis die Angebote auf einen Zweistundentakt reduziert werden müssen. Mit den Regionalisierungsmitteln finanziert die Landesregierung den Nahverkehr im Freistaat.

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Züge zwischen Sonneberg und Neuhaus sowie Wernshausen, Schmalkalden und Zella-Mehlis weiterhin im Stundentakt

„Im Rahmen des aktuell laufenden Prozesses zur Fahrplanaufstellung ist es gelungen, eine Angebotsreduzierung abzuwenden und für 2018 dennoch neue  Angebote zu entwickeln“, so Keller. „Wir werden schnellere Verbindungen zwischen Meiningen und Erfurt, neue Expresszüge zwischen Ilmenau und Erfurt und ganz neu stündliche Direktverbindungen zwischen Saalfeld und Erfurt bekommen. Es ist wichtig für die Region, dass es auch gelungen ist, dass im Dieselnetz Süd weiterhin stündlich Züge zwischen Sonneberg und Neuhaus sowie Wernshausen, Schmalkalden und Zella-Mehlis fahren.“

Auf allen genannten Strecken kann grundsätzlich die bisherige Taktung beibehalten werden. Ein Teil der geplanten Leistungsausweitung (RE Zella-Mehlis – Erfurt) sowie das neue Flügelungskonzept mit gekuppelten Zugfahrten werden zur Gegenfinanzierung genutzt. Die Linien Saalfeld – Arnstadt und Ilmenau – Erfurt werden ab Arnstadt gemeinsam verkehren, so dass Saalfeld stündlich umsteigefrei mit Erfurt verbunden wird.

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