Neue Henneberger Zeitung online

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Titel der Henneberger Zeitung 1875

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Kurioses aus der alten Henneberger Zeitung

Veröffentlicht von

Suhl (red). In Vorbereitung des Erscheinens unserer Neuen Henneberger Zeitung hat sich unser Redaktionsteam natürlich auch mal Ausgaben unseres historischen „Vorbildes“, der „Henneberger Zeitung“, unter die Lupe genommen.

Die „Henneberger Zeitung“ wurde, nach einer Probenummer im Dezember 1871, vom 3. Januar 1872 bis 1874 zunächst als „Hennebergische Zeitung – Organ für die Stadt Suhl, die Kreise Schleusingen und Schmalkalden“ vom Suhler Verlags- und Druckunternehmer Georg Zander herausgegeben. 1874 änderte sich der Titel in „Henneberger Zeitung“, unter dem das Blatt bis 1919 erschien.

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Im Internet lassen sich digitalisierte Ausgaben der Zeitung über die zentrale Zugangsplattform für multimediale Angebote der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) und weiterer Partner über diesen Link finden.

Während sich der Redaktionsteil der alten Zeitungen doch recht spröde liest (die Autoren schweifen gerade zu politischen Themen weit aus), sind die privaten und gewerblichen Anzeigen doch recht unterhaltsam, manche aus der heutigen Sicht geradezu kurios.

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So inseriert Lorenz Werner’s Witwe in der 8. Ausgabe 1874: „1 Thlr. (Taler, Anm. d. Red.) Belohnung sichere ich hiermit Demjenigen zu, der mir diejenigen Personen, die über meine im Gabelgrunde bei den „todten Männern“ belegene Wiese fahren, so namhaft macht, dass ich sie gerichtlich belangen kann.“

In der folgenden Ausgabe (9/1874) plagt Immanuel Vogt das schlechte Gewissen, in dem er veröffentlicht: „Die Anschuldigungen gegen den Schneidemüller Andr. Zitzmann aus der Lauter nehme ich hiermit zurück und erkläre denselben für einen ehrlichen braven Mann.“

Ob man mit diesem Angebot heutzutage noch Gäste anlocken kann: „Im Gasthof „zum Löwen“ heute Abend „Saure Sülze“.“? Gesehen in Ausgabe 7/1874.

Zurückweisung“ ist ein weiteres kurioses Inserat übertitelt, das der Vorstand des Gesangvereins zu Wichtshausen in Ausgabe 2/1875 geschaltet hat. Er lässt wissen: „Der Wichtshäuser Gesangverein ist öffentlich beschuldigt, den 2. Januar Abends in Dietzhausen Ständchen gebracht zu haben, um Geld zu gewinnen. Dabei wäre ein Schuh ohne Absatz von einem Mitgliede oder von andern Bettlern verloren gegangen. Diese Beschuldigung weist zurück der Vorstand des Gesangvereins zu Wichtshausen.“

Dies soll erst der Anfang sein. Weitere Kuriositäten werden wir künftig hier veröffentlichen.

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